Kopernikus-Projekte / Sapera

Kopernikus-Pressevormittag: Covid-19 – Stresstest für die Energiewende?

Während der Corona-Krise wurde Deutschland auch in der Stromversorgung vor eine unvorhergesehene Belastungsprobe gestellt. Etwa die Hälfte des Verbrauchs wurde aus erneuerbaren Energien gedeckt – so viel wie nie zuvor. Über diesen unerwarteten Realtest für die Stromnetze und Lernchancen für die Zukunft der deutschen Energiewende diskutierten beim digitalen Kopernikus-Pressevormittag Fachleute aus Netzbetrieb, Industrie, Forschung und Umweltschutz.

ariadne kurzdossier

Kurzdossier: Wegmarken für das EU-Klimaziel 2030. Versteckte Risiken und Chancen der Szenarien der EU-Kommission für den Pfad zur Klimaneutralität

Wenn die Europäische Union über ein ehrgeizigeres EU-Klimaziel 2030 auf dem Weg zur Klimaneutralität 2050 entscheidet, geht es dabei um mehr als um eine bloße Willensbekundung zu größeren politischen Anstrengungen. Die Zielsetzung überformt auch die deutsche Klimapolitik. Expertinnen und Experten des Kopernikus-Projekts Ariadne zur Energiewende haben jetzt zentrale Szenarien der EU-Kommission durchleuchtet. Ihre Analyse zeigt: Setzt die EU weiter auf einen bunten Mix von Instrumenten ohne klares Konzept für deren Zusammenspiel, läuft sie Gefahr, an ihren neuen Zielen zu scheitern.

Experteneinschätzung: Der Weg des geringsten Widerstands verfehlt das EU-Klimaziel

Versteckte Risiken und Chancen zu den EU-Szenarien zum 55-Prozent Ziel 2030 Wenn die Europäische Union über ein ehrgeizigeres EU-Klimaziel 2030 auf dem Weg zur Klimaneutralität 2050 entscheidet, geht es dabei um mehr als um eine bloße Willensbekundung zu größeren politischen Anstrengungen. Die Zielsetzung überformt auch die deutsche Klimapolitik. Expertinnen und Experten des Kopernikus-Projekts Ariadne zur […]

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Artikel-Hinweis: EU-Klimaziel für 2030

Am Ariadne-Projekt beteiligte Rechtswissenschaftlerinnen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster analysieren in der „Zeitschrift für das gesamte Recht der Energiewirtschaft (EnWZ)“ die juristischen Implikationen der zur Zielerreichung vorgestellten Politikszenarien der EU-Kommission sowie ihre absehbaren Folgen für das Bundes-Klimaschutzgesetz und das Brennstoffemissionshandelsgesetz. 

Artikel-Hinweis: Zwei CO2-Preise sind erstmal besser als einer

Ein neuer Politikmix mit CO2-Preis als Leitinstrument ist notwendig, damit die Europäische Union bis Mitte des Jahrhunderts Klimaneutralität erreicht, diskutieren Expertinnen und Experten des Ariadne Projekts in einer gemeinsamen Policy Contribution des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Brüsseler Think Tanks Bruegel. Um dies auf den Weg zu bringen schlagen sie zunächst einen zweiten Emissionshandel für Verkehr und Wärme vor.

Analyse: Rückenwind für den Green Deal der Europäischen Kommission durch europäische Stakeholder – Mehr Verbindlichkeit wagen

Mitentscheidend für die Umsetzung des Europäischen Green Deal sind auch Stakeholder in Wirtschaft oder NGOs, die verschärfte oder neue Maßnahmen für den Ausbau Erneuerbare Energien oder Energieeffizienz mittragen müssen. Fachleute des Kopernikus-Projekts Ariadne haben jetzt unter die Lupe genommen, unter welchen Voraussetzungen zentrale Stakeholder ein erhöhtes Ambitionsniveau unterstützen und welche Aspekte ihnen bei der Reform des regulativen Rahmens der EU-Energiepolitik besonders wichtig sind.

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Analyse: Rückenwind von Stakeholdern für den EU Green Deal

Fachleute des Kopernikus-Projekts Ariadne haben jetzt unter die Lupe genommen, unter welchen Voraussetzungen zentrale Stakeholder ein erhöhtes Ambitionsniveau unterstützen und welche Aspekte ihnen bei der Reform des regulativen Rahmens der EU-Energiepolitik besonders wichtig sind.

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Artikel-Hinweis: Strengere CO2-Bepreisung durch den EU Green Deal könnte bereits 2030 das Ende der Kohleverstromung in Europa bedeuten

In einer neuen Studie zeigt ein Forschungsteam des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung die erheblichen Veränderungen auf, die Europas Stromsystem durchlaufen wird, sobald das neu beschlossene Klimaziel von minus 55% zu einer Verknappung der ETS-Mengen führt.

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Analyse: Die Relevanz der Markstabilitätsreserve für die deutsche Energiewende

Die Marktstabilitätsreserve (MSR) im EU-Emissionshandel soll Nachfrageschocks abfedern, klimafreundliche Innovationsanreize setzen und Synergien schaffen zu anderen klima- und energiepolitischen Bemühungen. In der Realität bewirkt sie jedoch mithin das Gegenteil, zeigt eine neue Analyse von Ariadne-Experten der Universität Hamburg und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Damit Klimaschutzmaßnahmen in der deutschen Energiewende verlässlich greifen können, schlagen die Fachleute verschiedene Ausgestaltungsmöglichkeiten einer Reform vor.

Analyse: Den EU-Emissionshandel zukunftsfähig gestalten – Ein verbesserter Stabilitätsmechanismus für verlässlicheren Klimaschutz

Die Marktstabilitätsreserve (MSR) im EU-Emissionshandel soll Nachfrageschocks abfedern, klimafreundliche Innovationsanreize setzen und Synergien schaffen zu anderen klima- und energiepolitischen Bemühungen. In der Realität bewirkt sie jedoch mithin das Gegenteil, zeigt eine neue Analyse von Ariadne-Experten der Universität Hamburg und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Damit Klimaschutzmaßnahmen in der deutschen Energiewende verlässlich greifen können, schlagen die Fachleute verschiedene Ausgestaltungsmöglichkeiten einer Reform vor.