Wasserstoff-MolekülPeter Schreiber / Shutterstock

Wasserstoff

Ein Energieträger der Zukunft

Innovative Technologie mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

Alle reden von Wasserstoff: Klimafreundlich hergestellt, kann Wasserstoff einen Beitrag dazu leisten, den CO2-Ausstoß zum Beispiel in der Industrie oder im Verkehrssektor zu senken. Als innovative Technologie gibt es vielfältige Einsatzmöglichkeiten –  als Rohstoff für industrielle Prozesse (z.B. Ammoniak und Stahl), bei der Stromerzeugung bei sehr hohen Anteilen von Wind- und Solarstrom, aber auch bei der Herstellung alternativer Kraftstoffe für den Flugverkehr.

Wie passt Wasserstoff ins Gesamtbild und wie kann Wasserstoff konkret dazu beitragen, Klimaziele zu erreichen? Wie sieht ein regulativer Rahmen aus, der das Potential von Wasserstoff sinnvoll nutzt? Viele Fragen sind dabei noch offen. Hier gibt Ariadne einen Überblick zur möglichen Rolle von Wasserstoff für die Energiewende. Vom Angebotspotenzial von grünem Wasserstoff bis zu den Kosten, von sinnvollen Anwendungsfeldern bis hin zu Unsicherheiten und Risiken, von der Sicherungsstrategie bei Wasserstoff-Importen bis zur nötigen Infrastruktur.

Aktuelles aus dem Projekt

Wasserstoff im Gebäudesektor mittelfristig nicht die günstigste Alternative

Über die Rolle von Wasserstoff im Gebäudesektor gibt es unterschiedliche Meinungen. Aus diesem Grund erfolgt in einer Ariadne-Analyse ein Kostenvergleich mit anderen klimaneutralen Versorgungsoptionen. Das Ergebnis: Wasserstoff kann aus heutiger Sicht für die direkte Gebäudebeheizung um das Jahr 2030 keine wirtschaftlichen Vorteile bringen. Auch technische Aspekte einer möglichen Wasserstoffversorgung werden in der Analyse beleuchtet.

Artikel-Hinweis: Wasserstoff statt Elektrifizierung? Chancen und Risiken für Klimaziele

Wasserstoffbasierte Brennstoffe machen vor allem in der Luftfahrt oder bei industriellen Prozessen Sinn, also in Sektoren, die nicht elektrifiziert werden können. Um fossile Brennstoffe auf breiter Front zu ersetzen – etwa in Autos oder beim Heizen von Gebäuden – ist ihr Herstellung zu ineffizient, zu kostspielig, und ihre Verfügbarkeit zu unsicher. Neue Studie in Nature Climate Change.