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Ariadne-Anspruch

Der rote Faden durch die Energiewende

Klimaziele allein gewährleisten noch keinen Erfolg, um sie zu erreichen braucht es konkrete Maßnahmen. Hier setzt das Projekt an, Wege aufzuzeigen durch die komplexen Detailfragen der Energiewende: Ariadne erforscht Energiewende-Strategien und deren systemische Wirkungen sowie sektorale Wechselwirkungen. Ariadne erforscht Politikinstrumente, um Klimaziele effizient und sozial ausgewogen zu erreichen. Und Ariadne erforscht welche Governance und welche Institutionen es braucht, um einen effektiven Klimaschutz zu gestalten.

Das Projekt geht gezielt auf Entscheidungsprobleme der Politik ein, stößt aber auch Debatten an mit Politik, Stakeholdern sowie Bürgerinnen und Bürgern. Denn die Energiewende kann nur in einem gemeinsamen Lernprozess gelingen. Um die Wirkung verschiedener Politikinstrumente besser zu verstehen und gesellschaftlich tragfähige Strategien entwickeln zu können werden deshalb im Projekt Ariadne von Anfang sowohl Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft als auch aus der breiten Öffentlichkeit aktiv eingebunden.

So erarbeitet das Projekt Ariadne zielführende Maßnahmen und Optionen für die Politik. Erkenntnisse und Ergebnisse des Projekts Ariadne werden über die gesamte Laufzeit bereitgestellt, etwa in Form von Policy Briefs, Themendossiers, Hintergrundpapieren, Visualisierungen und interaktiven Anwendungen.

Wer ist Ariadne?

Durch den Faden der Ariadne gelang Theseus in der griechischen Mythologie die sichere Navigation durch das Labyrinth des Minotaurus. Dies ist die Leitidee für das Energiewende-Projekt Ariadne. Im Konsortium von mehr als 25 Forschungspartnern führt Ariadne durch einen gemeinsamen Lernprozess mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, erforscht Optionen zur Gestaltung der Energiewende und erarbeitet wichtiges Orientierungswissen für politische Entscheider.

Wir sind Ariadne

adelphi | Brandenburgische Technische Universität Cottbus – Senftenberg (BTU) | Deutsche Energie-Agentur (dena) | Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) | Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) | Ecologic Institute | Fraunhofer Cluster of Excellence Integrated Energy Systems (CINES) | Guidehouse Germany | Helmholtz-Zentrum Geesthacht | Hertie School | Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) | ifok | Institut der deutschen Wirtschaft Köln | Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität | Institute For Advanced Sustainability Studies (IASS) | Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) | Öko-Institut | Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung | Stiftung 2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz | Stiftung Umweltenergierecht | Technische Universität Darmstadt | Technische Universität München | Universität Hamburg | Universität Münster | Universität Pots-dam | Universität Stuttgart – Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) | ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

Grünbuch-/Weißbuch-Prozess

Ariadne führt durch einen zielgerichteten Lernprozess mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um tragfähige Optionen zur Gestaltung der Energiewende in Deutschland zu erarbeiten. Dabei orientiert sich Ariadne an einem Grünbuch/Weißbuch-Prozess. Im Grünbuch-Prozess stehen im Projekt und seinen Produkten zunächst Entscheidungsoptionen für die Umsetzung der Energiewende im Mittelpunkt. Der anschließende Weißbuch-Prozess nimmt diese Optionen auf und arbeitet sie zu konkreten Instrumenten sowie Maßnahmenempfehlungen aus. So trägt der Grünbuch/Weißbuch-Prozess auf Grundlage der mit Politik und Gesellschaft entwickelten und wissenschaftlich begleiteten Werteentscheidungen Stück für Stück handlungsnahe Entscheidungsgrundlagen zusammen: Die Ariadnefäden aus dem Labyrinth der Energiewende.

Projektleitung: Prof. Dr. Ottmar Edenhofer
Stellvertretende Projektleitung: Prof. Dr. Gunnar Luderer

Kopernikus-Projekte / Sapera

Die Zukunft ist unsere Energie

Ariadne wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über drei Jahre mit insgesamt 30 Millionen Euro gefördert und ist Teil der Kopernikus-Forschungsinitiative. Als vierte Kopernikus-Säule ergänzt Ariadne die Projekte ENSURE , P2X und SynErgie. Zusammen bilden die Kopernikus-Projekte eine der größten deutschen Forschungsinitiativen zum Thema Energiewende.