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Steuerreform

Reform der Energiesteuer und Entwicklung einer Umweltsteuer

Kurz- und langfristige Anpassung der klimapolitischen Besteuerung

Das deutsche Steuer- und Abgabensystem reicht als Steuerungsinstrument nicht aus, um Emissionen zu senken, umweltschädliches Verhalten zu verteuern oder Anreize für nachhaltige Entwicklung zu setzen. Dabei haben Umweltsteuern und –abgaben großes Potenzial, den Weg zur Klimaneutralität zu ebnen. Mit ihnen kann man nicht nur die Energienutzung lenken, durch die Einnahmen entsteht zusätzlich ein Gestaltungsspielraum, es können Verteilungskonflikte gelöst oder wirtschaftliche Entwicklung durch Absenkung anderer Steuern gezielt gefördert werden.

Ariadne untersucht die steuerlichen Aspekte der Energiewende und geht dabei verschiedenen Fragestellungen nach. Durch Modellierungen und Berechnungen werden langfristigen Auswirkungen von niedrigeren Energiesteuereinahmen berechnet, aber auch wie Ausfälle kompensiert und eine gerechte Verteilung der Belastungen von CO2-Bepreisung und anderen Umweltsteuern erreicht werden kann. Gleichzeitig beschäftigen sich die Expertinnen und Experten mit der Klimawirksamkeit von Steuern in den Sektoren Strom, Umwelt und Verkehr. Ziel ist die Zusammenstellung von Optionen und Instrumenten, mit denen die Fiskalpolitik die Konjunktur stabilisieren und gleichzeitig Investitionen in den Klimaschutz lenken kann.