Dr. Patrick Plötz

Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung

Publikationen

Ariadne kompakt: Preissignale vergleichbar machen – Subventionen als negative CO2-Preise

Adobe Stock / Radmila Merkulova

Berechnungen in einer neuen Ariadne-Studie zeigen: Subventionen im Verkehr entsprechen mitunter negativen CO2-Preisen zwischen -70 und -690 € pro Tonne CO2. Deutschlands derzeitiges Steuer- und Abgabesystem im Verkehr ist weiterhin auf die Nutzung fossiler Energieträger ausgerichtet. Inkonsistente Preissignale zwischen Subventionen im Verkehr und Emissionshandel behindern die Wirkungsweise der CO2-Bepreisung als wichtiges Instrument der Klimapolitik.

Kurzdossier: Klimaschädliche Subventionen entsprechen negativen CO2-Preisen

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In diesem Kurzdossier wird erstmals die Höhe wesentlicher Subventionen im Verkehr in negative CO2-Preise umgerechnet, um eine wissenschaftliche Einordnung ihrer klimapolitischen Bedeutung vorzulegen. Das Konzept der impliziten negativen CO2-Preise zeigt, wie stark Bürgerinnen und Bürger durch Subventionen für den Ausstoß einer Tonne CO2 indirekt belohnt werden, statt Anreize zu setzen, Emissionen zu senken.