Näher dran an der EnergiewendeDimitry Anikin / Unsplash

Konferenz: Der Weg zur Klimaneutralität in turbulenten Zeiten

Seit der Verabschiedung des Pariser Klimaabkommens haben sich die Ambitionen der EU im Bereich des Klimaschutzes erheblich erweitert: Die Ziele wurden erhöht und der Meilenstein der Klimaneutralität bis 2050 ist rechtlich verbindlich. Es wurden neue Planungsprozesse eingeleitet und neue Institutionen geschaffen und mit „Fit-for-55“ werden Maßnahmen an die neuen Umstände angepasst. Viele Mitgliedstaaten haben nationale Klimarahmengesetze erlassen, um klare Verfahren für die Verwaltung ihrer eigenen politischen Entscheidungen festzulegen, und unabhängige wissenschaftliche Beratungsgremien eingerichtet. Auf EU-Ebene wurde ein wissenschaftlicher Beirat zum Klimawandel gebildet (European Scientific Advisory Board on Climate Change), der die Institutionen bei der grünen Wende unterstützen soll.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie und der Energiekrise, die durch die russische Invasion in der Ukraine, schaffen ein schwieriges Umfeld mit einer komplexen Mischung aus unterstützenden und blockierenden Impulsen. Ist die EU in der Lage, in solch turbulenten Zeiten den Kurs in Richtung Klimaneutralität zu halten?

Auf der Konferenz von Climate Recon 2050 und Ariadne am 30. November 2011 wird diskutiert, wie trotz der Unsicherheiten der heutigen Zeit eine politische Richtung mit Weitblick beibehalten werden kann. In diesem Zusammenhang wird die Rolle von nationalen Langfriststrategien und wissenschaftlichen Klimabeiräten näher beleuchtet.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion von 15:00-17:30 Uhr kann sich das Publikum mit folgenden Gästen vor Ort in Brüssel und virtuell austauschen:

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.